Klassentreffen95.de

Gymnasium Zwiesel Abiturjahrgang 1995

Geistlicher Einstieg in das Klassenteffen des Abi-Jahrgangs 1995

Die Abiturienten 1995 des Gymnasiums Zwiesel haben ihr Klassentreffen - wie schon vor 10 Jahren - auch zum 20jährigem Jubiläum in der Zwiesler Bergkirche mit einem Gottesdienst begonnen. Die musikalische Gestaltung der kirchlichen Feier hat Josef Schmidt mit der Geige zusammen mit Astrid und Markus Ritzinger mit Gitarre und Bass übernommen. Seminarrektor i.K. Peter Gaschler hat zusammen mit Regens Martin Dengler den Gottesdienst inhaltlich gestaltet; dabei hat Peter Gaschler die Begrüßung und Einführung in die Heilige Messe übernommen. Martin Dengler hat bei der Predigt darauf hingewiesen, dass in den vergangenen 20 Jahren viele neue Seiten in der Lebenschronik der ehemaligen Mitschüler geschrieben wurden. So unterschiedlich diese Seiten der Einzelnen auch sein mögen, das "Papier", auf dem sie geschrieben wurde, trägt doch immer das "Wasserzeichen" Gottes, der uns mit seiner Verheißung des Lebens eine große Hoffnung mit ins Leben gegeben hat. Von dieser Hoffnung sollen auch die vielen Gespäche am gemeinsamen Abend des Klassentreffens erfüllt sein; ganz nach dem Wort des Hl. Petrus: "Seid stets bereit, jedem Rede und Atwort zu stehen, die nach der Hoffnung fragen, die euch erfüllt." Beim Fürbittgebet, das Peter Gaschler für alle vorgetragen hat, wurde besonders derer gedacht, die uns während unserer Schulzeit am Gymnasium Zwiesel unterrichtet, begleitet und unterstützt haben und die bereits zu Gott heimgegangen sind. Nach dem Gottesdienst konnten die versammelten Schulkameradinnen und -kameraden zusammen mit den teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern ein Gruppenfoto vor dem Kircheneingang machen.

Martin Dengler

„Was? Wäre? Wenn? – Ein Klassentreffen der Superlative“

Später würde man sie fragen: „Was war ihr erster Gedanke, als Sie damals das Lokal Waltini erreichten?“ –
„Ich hätte zuhause bleiben sollen.“
(Das war nach dem Blick auf die heißen Öfen: Ein Porsche, ein Tesla . Da hat man wohl was falsch gemacht, wenn man nur einen Ford hat…)
Unveröffentlichter Auszug aus den Memoiren der Ursula Schwarz (= Uschi Obermaier)


Nachdem sich alle ein bisschen beschnuppert hatten und wir festgestellt hatten, dass wir alle immer noch blendend aussehen, mussten wir uns erst einmal stärken. Zum Glück hatten wir uns alle wieder erkannt, also konnte es nicht so schlimm werden. Die einen bestellten wie früher ein Weißbier nach dem anderen, die Fahrer blieben brav beim Antialkoholischen. Aber Essen und Trinken waren an diesem Abend eigentlich egal, denn wie sich herausstellen sollte, waren es vor allem die ungezwungenen Gespräche und Blödeleien, die diesen Abend unvergesslich machen sollten. Und das Allerbeste war: Obwohl 20 Jahre seit unserem Abitur vergangen sind, sind wir immer noch dieselben geblieben- nur um 20 Jahre Erfahrungen, Erlebnisse und manchmal auch Schicksalsschläge reicher. Glücklich schätzen können wir uns auch, dass wir alle noch niemanden aus unserer Mitte verloren haben.
Mittlerweile ist aus jedem was geworden: Lehrer, Ärzte und Pfleger von Rang und Namen, Computergenies, frisch Verliebte, BMW-Cracks, Pfarrer, Richterin, Männer mit offener Ehe , Mütter, Väter, Bergsteiger und coole Menschen.
Liebevoll hatten die Organisatoren des Klassentreffens Fotos von früher dabei, auf denen man erstaunt feststellen konnte, dass man doch nicht mehr ganz so taufrisch aussieht wie früher… Danke nochmal fürs Vorbereiten!
Auch etliche Lehrer wie Frau Mohr (Tscheisela verabschiedete sich zweimal und kam dann immer wieder zurück.), Herr Weber, unser Klapperl-Hugo, die Langers oder der Hans-Werner , der uns leider nach einer Sturzhoibe wieder verließ, hatten sich viel Zeit genommen, um mit uns zu feiern.
Nicht einmal der Zauberer Waltini schaffte es, die Stimmung zu zerstören, auch wenn manche mal kurz Luft schnappen mussten, weil er sich so gar nicht bremsen konnte. Das lag bestimmt auch an den fulminanten Gastauftritten aus unseren Reihen.
Als Überraschungsauftritt gab dann noch Sonja ihre Gedanken zum Besten, und auch hier mussten wir schmunzeln, wenn sie uns ans „Eckerldrucka“ erinnerte oder daran, wie wir einem bestimmten Lehrer die Schuxn aus der Tasche geklaut hatten…
Und was nehmen wir mit von diesem wundervollen Abend? Es sind nicht solche Dinge, wie man sie oft in Zeitungen liest: Was muss man unbedingt getan haben, bevor man 40 ist? Auf ein Klassentreffen gehen und froh sein, dass es mit der Jugendliebe nichts geworden ist. (haha)
Es sind vielmehr die vielen schönen Gespräche, wiedergefundene Freunde und der von vielen geäußerte Wunsch, dass es bis zum nächsten Treffen nicht mehr allzu lange dauern sollte…


Noch später würde man sie fragen: „Was war ihr letzter Gedanke, als Sie das Klassentreffen verließen?“-
„Es war perfekt.“
Unveröffentlichter Auszug aus den Memoiren der Ursula Schwarz (= Uschi Obermaier)










 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

  

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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